zurück

 

Wer verbirgt sich hinter dieser Seite?

 

 

Ich heiße Monika Molitor und bin 1966 geboren. Ich selbst fühle mich nicht mehr als Junghexe. Als ich meine ersten Frauenrituale feierte, war das Wort Junghexe nicht üblich. Meine Lehrerinnen verwiesen auf die grauenvolle historische Hexenverfolgung und kaum eine Frau in der Wicca - Bewegung oder in den offenen Frauenritualkreisen nahm damals das Wort Hexe gerne für sich in Anspruch. Es war zuviel Schmerz damit verbunden. Mein Sternzeichen und mein Aszendent ist die Wasserfrau (bzw. Wassermann). Deswegen war Texte Schreiben schon früh mein Hobby. Ich lebe im Raum Rhein-Main noch nahe genug an der Natur, um dort auftanken zu können. Seit 1990 arbeite ich mit Tarotkarten als Orakel zum Wahrsagen. Die geheimnisvolle Bilderwelt des Tarot war für mich der Einstieg in die Magie.

 

Seit 1990 feiere ich auch Frauenrituale und die Jahreskreisfeste. Der Rhythmus der Jahreskreisfeste ist mir inzwischen sehr vertraut, ich habe jetzt zu jedem Fest mehrmals Rituale gestaltet und durchgeführt. In der Naturreligion der Wicca habe ich nach langer spiritueller Suche eine neue Heimat gefunden. Ich hatte immer das Gefühl, daß hinter dem  christlichen Jahreskreis noch ein anderer, viel älterer Festkreis verborgen ist. Meine Großeltern haben mich früh auf die alten Feste und den Rhythmus des bäuerlichen Jahres hingewiesen. So durfte ich auch lernen, viele Heil- und Wildpflanzen zu erkennen. Ich fühle mich vor allem der Kultur der Frauenritualkreise verpflichtet, die an dianisches Wicca  angelehnt sind.

Seit 1996 beschäftige ich mich mit Astrologie. Nach den Erfahrungen mit Tarot und ausgehend von der griechischen Mythologie fiel mir der Einstieg in die Astrologie viel leichter, als ich dachte. Die griechische Mythologie ist mir seit der Schulzeit bekannt. Ich habe die Sagen- und Götterwelt der Griechen und Griechinnen schon als Kind geliebt. Sie waren der erste heidnische Götterhimmel, den ich kennen lernen durfte. Seit dem Jahr 2000 bilde ich in kleiner Zahl andere Menschen in Tarot, Magie oder in Ritualen aus, teils in direktem Kontakt, teils in Briefkontakten. Aus dem regelmäßigen Briefwechsel mit ein paar jungen Frauen und dem Austausch in einigen Internetforen sind die Ideen für die Texte meiner Bücher entstandenDie Fragen, Sorgen und die Neugierde der Junghexen liegen mir besonders am Herzen, weil ich mich noch gut erinnern kann, wie schwierig der Start für mich war.

 

Ich habe eine spirituelle Grundausbildung bei Ziriah Voigt in Tarot, Frauen- und Jahreskreisritualen erhalten und bin in meiner rituellen Praxis stark von ihr beeinflußt. Meine psychologische Grundausbildung ist ein normales Psychologiestudium. Ich versuche, beides zu verbinden, auch wenn viele Psychologen das ablehnen. Aus meiner persönlichen Geschichte heraus war es mir immer wichtig, die Kräfte des Verstandes mit der Kraft der Intuition zusammen zu bringen. Genauso ist es mir wichtig, Magie und Spiritualität nicht völlig abgehoben vom Alltag zu betreiben, sondern ins tägliche Leben einzugliedern. Außer den großen Ritualen an den Jahreskreisfesten gibt es in meinem alltäglichen Leben viele kleine Rituale, Gebete und Meditationen. Das beginnt mit einem Gebet und einer brennenden Kerze beim Essen und setzt sich fort in meinem Hausaltar.

 

Meine Vorstellung von Spiritualität ist außerdem geprägt durch die Art der Spiritualität, wie ich sie in den 12-Schritte-Gemeinschaften kennengelernt habe. Das sind Selbsthilfegruppen, die in der Tradition der Anonymen Alkoholiker stehen. Die dort vorgeschlagene Umschreibung eines Gottes, wie wir ihn verstehen, oder einer Macht, größer als ich selbst, hat mir geholfen, meine Bilder der Göttin zu entdecken und auf meinen Glauben zu vertrauen. So fand ich meinen Weg, Psychologie, Magie und Spiritualität gemeinsam zu nutzen.

 

Mit dem tiefen Wunsch, diese drei Entwicklungswege zusammenzubringen, bin ich nicht alleine. In früheren Kulturen war das geistige Heilen, die Magie des Wünschens und die Spiritualität in einer Person verbunden, nämlich in den Schamanen. Wir leben heute schon sehr lange in einer Zersplitterung dieser Wege. Wir sind es gewohnt, mit Krankheiten, Sorgen, Nöten und spirituellen Krisen zu getrennten Menschen zu gehen, zu Ärzten, Psychologen oder Pfarrern und Priestern. Deswegen erscheint es manchen Menschen heute völlig fremd, diese Wege wieder zusammen zu bringen. Sicher führt kein Weg mehr zum Schamanen der Sippe zurück. Aber eine menschliche Entwicklung und eine Genesung auf einer tieferen Ebene hat dort die größeren Chancen, wo auch die spirituelle Suche mit berücksichtigt wird. In diesem Sinne fühle ich mich der Transpersonalen Psychologie verbunden.